Fragen und Antworten zum Beiblatt mit Wertmarke

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Wo ist das Beiblatt mit/ohne Wertmarke erhältlich?

Das Beiblatt mit Wertmarke (für die Freifahrt bei Bus und Bahn) oder das Beiblatt ohne Wertmarke (für die Kraftfahrzeugsteuerermäßigung) ist beim örtlich zuständigen Versorgungsamt erhältlich.

Welches Versorgungsamt ist Zuständig?

Die Zuständigkeit des Versorgungsamtes für die Belange von Menschen mit Schwerbehinderung richtet sich nach dem Erstwohnsitz. Dass heißt, dass das Versorgungsamt zuständig ist, welches seinen Bezirk den Wohnort des schwerbehinderten Menschen abdeckt.

Meine Wertmarke läuft bald ab. Was muss ich tun?

Im Regelfall erhält der Inhaber des Schwerbehindertenausweises vor Ablauf der Gültigkeit eine Benachrichtigung von seinem zuständigen Versorgungsamt. Sollte circa 6 Wochen vor Ablauf noch keine Benachrichtigung eingetroffen sein, wird empfohlen, sich in der Servicestelle des zuständigen Versorgungsamtes zu melden.

Ich habe meinen Eigenanteil bezahlt, aber noch keine Wertmarke erhalten. Wann kann ich mit der Wertmarke rechnen?

Nachdem der Eigenanteil in Höhe von 80,00 € (Jahreswertmarke) oder 40,00 € (Halbjahreswertmarke) des Beiblattes mit Wertmarke bezahlt wurde, dauert es in der Regel noch ein paar Tage, bis die Wertmarke postalisch zugestellt wurde. Bei vielen Versorgungsämtern besteht die Möglichkeit, die Wertmarke auch direkt beim Amt vor Ort zu bezahlen und mitzunehmen.

Darf das Beiblatt mit Wertmarke laminiert werden?

Verkehrsunternehmen, wie z.B. die Deutsche Bahn, erkennen eine laminierte Wertmarke offiziell nicht an. Wer damit „erwischt“ wird, bekommt ein sogenanntes erhöhtes Beförderungsentgelt als „Schwarzfahrer“.

Durch das Laminieren ist die Echtheit nicht prüfbar. Daher gibt es keine Pflicht, dass dieses Dokument (rechtlicher Begriff, zu dem auch der Schwerbehindertenausweis und die Wertmarke zählen) anerkannt und akzeptiert werden müssen.

Rechtlich betrachtet hat man sehr schlechte Karten mit dem laminieren. Es wird empfohlen, durchsichtige Kartenhüllen zu verwenden.

Das Laminieren kann als Urkundenfälschung im Sinne des § 267 Strafgesetzbuch gewertet werden.

Weitere Fragen und Antworten

Weitere Fragen und Antworten sind beim Mobilitätsportal ÖPNV-Info zu finden.